Jenseitskontakt
Die Aufnahme dem Jenseits/Geist sollte immer mit einem erfahrenen Medium in sogenannten "Sittings" durchgeführt werden.
Die Gefahren des Boardens, Gläserrücken, Channeling usw. werden leider oft total unterschätzt, da es sich hierbei nicht um eine physische, sondern "nur" um eine psychische Gefahr handelt, der anscheinend nicht genug Bedeutung beigemessen wird.
Channeling:
Channeln oder auch Channeling bedeutet, dass ein Medium als Kanal für ein Lichtwesen auftritt. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Channeln: Das gesprochene Channelling (automatisches Sprechen) und das geschriebene Channeling (automatisches Schreiben)
Das geschriebene Channelling: Da die notwendige Erhöhung der Energie beim Medium im Falle des automatischen Schreibens geringer ist, handelt es sich um die einfachere Art der direkten Kommunikation.
Es beginnt üblicherweise mit der Einstimmung des Mediums und seiner Bereitschaft Energien schriftlich zu channeln. Danach erhöht das Medium die Eigenfrequenz, wogegen das Lichtwesen seine Frequenz absenkt. Dieses Verringern der Energie erlaubt es dem Lichtwesen den schreibenden Arm des Mediums zu kontrollieren ohne ihm dadurch zu schaden. Der gesamte Prozess wird durch den Torhüter des Mediums überwacht. Das Wesentliche an dieser Art des Channellings ist, dass das Medium seine Armmuskulatur vom gechannelten Lichtwesen benutzen läßt. Mit anderen Worten: Diejenigen Teile der Großhirnrinde des Mediums, die für die motorische Steuerung benötigt werden, werden beim Prozess des Schreibens übergangen, das Medium gibt die Kontrolle über sein Ego auf. Falls diese Aufgabe der Kontrolle nicht vollständig passiert, wird die Durchsage des Lichtwesens vom Ego des Mediums verfälscht. Ein wichtiges Indiz, das die Aufgabe des Egos anzeigt, ist, dass sich das Medium nur wenig oder gar nicht an die geschriebenen Aussagen erinnert.
Das gesprochene Channelling: Das automatische Sprechen ist eine weitere Möglichkeit wie Engel oder Lichtwesen mit Menschen kommunizieren können.
Auch beim automatischen Sprechen muss das Medium dem Lichtwesen die Kontrolle über den Vorgang überlassen, da auch hier die Gefahr besteht, dass die Botschaft sonst verfälscht wird. Die Frequenzerhöhung ist im Falle des gesprochenen Channellings höher als beim Geschriebenen, da das Sprachzentrum sehr eng mit dem Ego verbunden ist. Sobald das Lichtwesen die Kontrolle über das Sprachzentrum des Mediums erlangt hat, kann es meist auch dessen Ohren benutzen und dadurch die Fragen der anwesenden Personen direkt beantworten. Um das Medium vor Gefahren zu schützen, muss die Frequenzerhöhung bei beiden Formen des Channelns gleichmäßig und leicht sein. Es ist daher empfehlenswert zuerst mit dem geschriebenen Channeln zu beginnen. Auf diese Art gewöhnt sich der Körper Schritt für Schritt an die spezifischen Frequenzen der gechannelten Lichtwesen.
Gläserrücken:
Gläserrücken beruht auf dem Resonanzprinzip. Jeder zieht das an, was er aussendet. Daher ist es unwahrscheinlich, dass ein ungeübter und dazu noch jenseitig ungeschulter Anfänger, seinen lieben, bereits im Licht befindlichen Opa erreichen kann. Da die Kommunikation auf Gedankenübertragung basiert, die Seelen also freien Zugang zu sämtlichen – wie von Laien fälschlicherweise angenommen – beweiskräftigen Informationen haben, kann man sich nie sicher sein, ob auch wirklich die Seele kam, die gerufen wurde.
Das physische Empfinden, wie es beim Channeln hohe Berücksichtigung findet (Behaglichkeit – Unbehaglichkeit), ist beim Gläserrücken meist ausgeschaltet, oder wird aus Unwissenheit ignoriert, so dass die natürliche Schutz- und Abwehrfunktion des Menschen übergangen wird. Gerade bei naiven Menschen identifizieren sich die kontaktierten Wesenheiten als Persönlichkeiten wie Adolf Hitler, Luzifer oder im Gegensatz dazu als Jesus, Erzengel Gabriel, oder gar Gott persönlich. Ein Laie wird diesen Seelen nach einigen richtigen Antworten Glauben schenken und so evtl. einen sogenannten "Foppgeist" in sein Haus lassen.
Meditation:
Meditation ist eine Entwicklung, die eine sehr lange Anlaufzeit benötigen kann, oder auch sehr raschen Erfolg bringt. Manche Menschen sind einfach Naturtalente. Andere hingegen glauben, nicht meditieren zu können, was aber nicht der Tatsache entspricht, denn jeder Mensch kann das. Es liegt allein an der Disziplin, ob rascher Erfolg erzielt wird, oder eine lange Anlaufzeit nötig ist.
Was innerhalb der Meditation geschieht ist unterschiedlich. Es können zweifellos Stimmen wahrgenommen werden, Bilder, oder sich beispielsweise Situationen aus der Vergangenheit vor dem inneren Auge abspielen.
Fazit:
- Egal welche Methode man bentuzt, sie sollte von einem ausgebildeten und erfahrenen Medium durchgeführt werden.
- Derzeit ist das Channeling, ob geschrieben oder gesprochen, die beliebteste und effektivste Form der Kontaktaufnahme mit dem "Jenseits". Dabei ist es egal ob es sich um einen sogenannten Geist oder einen Engel handelt.
- Dem Gläserrücken oder einem Wichboard, wird immer wieder nachgesagt, dass diese oft die "Falschen" rufen.
- Die Aufnahme eines Kontaktes mittels der Meditation ist recht aufwendig. Diese wird meist nach Einführung in die Meditation von der Person selbst durchgeführt und benötigt nach längerer Übungszeit kein externes Medium mehr.
- Egal mit welcher Methode man einen Kontakt herstellen möchte, es gilt immer folgendes zu bedenken: Überprüfen Sie immer, ob eine Durchsage für Sie zutrifft und was Ihr Gefühl dazu sagt. Fragen Sie Ihr Herz. Nur so enttarnen Sie sogenannte Fobgeister bzw. das eigene "Ego".
Schlusssatz:
Ob die Geisterwelt nun real existiert oder reine Fiktion ist, hängt nicht nur von der Phantasie eines jeden einzelnen ab. Viele Dinge sprechen dagegen, aber dennoch gibt es nicht wenige Phänomene, die bisher nicht von wissenschaftlicher Seite geklärt werden konnten. Somit ist zu vermuten, dass die Frage um eine real existierende Geisterwelt die Gemüter noch lange beschäftigen wird.